Dr. Martin Friedrich · Transformations Sparringspartner
Der Moment, in dem Sie aussprechen, was Sie bisher vermieden haben — danach wird alles klarer.
Ich arbeite mit erfahrenen Führungskräften in hochdynamischen Transformationen — dann, wenn Rollen unklar werden, Entscheidungen hängen und mehr Meetings weniger Verlässlichkeit erzeugen.
Erfahrung aus Mandaten und Programmen u. a. bei
01 Ausgangslage
Noch ein Programm ist nicht die Lösung.
Sie führen in einer Matrix, in einer laufenden Reorganisation oder nach einem Merger. Die Struktur ist neu — die Erwartungen sind alt. Auf dem Papier sind die Rollen geklärt. In der Praxis widersprechen sich die Aufträge.
Das Ergebnis ist selten ein Wissensproblem. Es ist Entscheidungsstau, Eskalation an den Schnittstellen und politisches Rauschen, das Energie verbrennt, bevor überhaupt etwas entschieden ist.
Entscheidungsstau
Freigaben warten wochenlang. Themen wandern in die Politik statt in die Verantwortung. Alle committen — niemand liefert.
Rollenunklarheit
Drei Reporting Lines statt einer. Führen ohne klares Mandat. Die Frage, die niemand stellt: Wer entscheidet hier eigentlich — und mit welchem Maßstab?
Reaktives Dauerfeuer
Sie sind zum Flaschenhals geworden, statt das System zu steuern. Und nachts liegen Sie wach — nicht wegen einer Deadline, sondern wegen eines Gesprächs, das Sie nicht geführt haben.
Montag, 8:30
Drittes Alignment-Meeting diese Woche. Alle nicken. Niemand widerspricht. Das Meeting endet mit „Gut, dann sind wir aligned.“ Danach: zwei E-Mails, die sich widersprechen.
Wir waren nicht aligned. Wir waren nur müde. Transformation scheitert selten an fehlenden Methoden. Sie scheitert daran, dass niemand ausspricht, was alle spüren.
Wenn es Ihre eigene Rolle betrifft
Wer bestimmt Ihre Richtung?
Die Frage ist nicht, ob sich Ihr Umfeld verändert. Sie ist, wer dabei Ihre Richtung bestimmt. Stellen werden abgebaut, Ebenen fallen weg, Zuschnitte ändern sich — und mittendrin stehen Führungskräfte, die all das erklären und umsetzen sollen, während die eigene Rolle noch nicht feststeht.
Man kann abwarten und hoffen, dass andere entscheiden. Oder man nimmt das Steuer selbst in die Hand, solange man noch wählen kann — und nicht erst, wenn das Angebot auf dem Tisch liegt.
Betriebsversammlung, 9:00 Uhr
Folie 14: minus 2.000 Stellen. Ihr Team schaut Sie an und wartet auf Antworten. Und Sie fragen sich leise: Was heißt das für mich?
Will ich bleiben? Will ich gehen? Wofür will ich in den nächsten zehn Jahren stehen? Je früher Sie das entscheiden, desto mehr Optionen bleiben.
Meine Arbeit beginnt am Nullpunkt: dem Moment, in dem Sie aussprechen, was Sie bisher vermieden haben. Ich halte den Raum, während Sie da durchgehen. Danach wird vieles klarer. Pulse Call anfragen
02 Arbeitsweise
Ich lese zuerst. Dann ordnen wir.
Mein erster Schritt ist nie ein Tool und nie ein Framework. Mein erster Schritt ist Wahrnehmung. Ich komme in einen Raum — physisch oder digital — und lese: Was liegt in der Luft? Wer weicht wem aus? Wo ist Spannung, die sich als Humor tarnt?
Erst wenn ich ein inneres Bild habe, beginne ich zu arbeiten. Danach kommt Ordnung: Karte, Rolle, Entscheidung. Nicht umgekehrt.
Was ich sehe
Gelände lesen
Ich habe als Geograf gelernt, Gelände zu lesen: unsichtbare Kräfte, Schichten, Zusammenhänge. Organisationen lese ich genauso — die Kräfte zwischen Rollen, Erwartungen und Geschichte, die alles bewegen, bevor eine Entscheidung fällt.
Was ich schaffe
Heimat auf Zeit
Bevor irgendetwas geklärt oder entschieden werden kann, muss ein Mensch spüren: Dieser Raum hält. Hier kann ich aussprechen, was ich sonst für mich behalte — ohne bloßgestellt zu werden. Das ist die Vorbedingung für alles Weitere.
Was ich halte
Der Nullpunkt
Der Moment, in dem Ausweichen nicht mehr funktioniert und die alte Geschichte aufhört — bevor die neue angefangen hat. Ich halte den Raum, während Sie hindurchgehen. Danach ist etwas anders.
03 Der Kern
Drei Linien auf ein Blatt. Und ein Wort, das vorher niemand gesagt hat.
Zwölf Leute im Raum. Jeder einzelne brillant. Und trotzdem: Stillstand. Ich ging zum Whiteboard und zeichnete drei Linien. Kein Modell. Kein Framework. Nur ein Bild für das, was alle spürten. Es wurde still — die andere Stille, in der ein ganzer Raum gleichzeitig versteht.
Es gibt einen Moment in fast jeder Zusammenarbeit, an dem es still wird. Nicht unangenehm. Sondern so, dass etwas Neues beginnen kann. Trainings vermeiden ihn. Standard-Coaching geht um ihn herum. Ich gehe mit Ihnen hindurch.
Was danach folgt, ist klein und konkret: ein Wahrheitssatz — und ein Schritt innerhalb von 48 Stunden. Nicht laut. Nicht dramatisch. Mehr braucht es nicht, um Stillstand zu brechen.
04 Der Weg
Evolve Through Resonance®
Resonanz → Nullpunkt → Transformations Momentum®
Drei Bewegungen in zwölf Wochen: Klarsehen, Entscheiden, Verankern. Wir arbeiten nicht an Fallbeispielen, sondern an den zwei bis drei Situationen, die Sie gerade am meisten Energie kosten.
Am Ende haben Sie kein schönes Modell. Sie haben überprüfbares Verhalten im Alltag — sichtbar für Ihr Team und Ihre Stakeholder.
Zuerst Sicherheit: ein Raum, in dem Sie nicht funktionieren müssen. Dann machen wir das System sichtbar.
Wer will was? Wo widerspricht sich das? Wo wird Verantwortung angenommen — und wo nur simuliert?
- Erfolgsmaßstab und Baseline — woran Sie am Ende merken, dass es gewirkt hat
- Die drei größten Spannungsfelder, benannt
- Stakeholder-Karte auf einer Seite: wer wirklich Einfluss hat — und wer nur so tut
- Gesprächsplan für die kritischen Schnittstellen
Der Nullpunkt: Sie sprechen aus, was Sie bisher vermieden haben. Danach entkoppeln wir Person und Rolle.
Schriftlich, damit es unter Druck hält und in zwei Minuten erklärbar ist.
- Wahrheitssatz und 48-Stunden-Schritt
- Role Charter — eine Seite: was Sie verantworten, wo Ihre Grenzen liegen, was Sie von anderen erwarten
- Werte-Set für wiederkehrende Dilemmata
- Entscheidungslogik: wer entscheidet, mit welchem Maßstab, wann „gut genug“ reicht
Klarheit, die nur im Gespräch existiert, hält nicht. Wir übersetzen sie in Ihren Alltag.
Mit kleinen Experimenten in realen Situationen — und wir messen, ob sich in Ihrem Umfeld tatsächlich etwas verändert.
- Decision Log — ein einfaches Protokoll: welche Entscheidung, wie lange gebraucht, was ist daraus geworden
- Entscheidungs-Playbook und Stop-Doing-Liste
- Stakeholder-Pulse: drei Fragen an drei bis fünf Schlüsselpersonen
- Follow-up-Plan für 30 und 90 Tage
75 Minuten Sparring pro Woche, plus 30–60 Minuten für Experimente — an dem, was ohnehin gerade passiert.
Kein Zusatzprogramm. Dazwischen erreichen Sie mich asynchron, wenn es brennt.
Zwölf Wochen sind der Rahmen, in dem die Grundlagen liegen: Rolle geklärt, Entscheidungslogik etabliert, Schlüsselbeziehungen stabilisiert. Für viele reicht das. Andere merken: Jetzt, wo ich klar sehe, will ich dranbleiben — weil die nächste Phase andere Fragen hat. Dann bestimmen Sie den Rhythmus. Kein Vertrag, der bindet.
05 Ergebnis
Führung wird beobachtbar.
Transformation muss messbar sein, sonst bleibt sie ein gutes Gefühl. Wir arbeiten deshalb mit drei Ergebnis-Dimensionen und drei Instrumenten — Sie sehen Trendlinien, keine Anekdoten. Und wenn Ihr Sponsor fragt, haben Sie Daten.
Klare Rollenpositionierung
Wer Ihre Role Charter liest, versteht in zwei Minuten, was Sie verantworten, wo Ihre Grenzen liegen und was Sie von Ihren Stakeholdern erwarten. Sie wissen, was Ihr Job ist — und was nicht.
Role CharterSchnellere, souveränere Entscheidungen
Entscheidungen, die vorher zwei Wochen brauchten, brauchen drei Tage. Nicht weil Sie schneller geworden sind — sondern weil klar ist, wer entscheidet, mit welchem Maßstab und wann „gut genug“ reicht.
Decision & Energy LogStabile Schlüsselbeziehungen
Drei Fragen an drei bis fünf Schlüsselpersonen — zu Klarheit, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit, anonymisiert aggregiert. Zu Beginn, in der Mitte, am Ende. Der Unterschied wird sichtbar, nicht behauptet.
Stakeholder-PulseIch arbeite mit Resonanz.
Was daraus entsteht, ist Momentum.
Transformations Momentum® — das, was Sie am Ende erleben
Ihr Sponsor sagt:
„Ich merke den Unterschied.“
Und Sie schlafen wieder durch — nicht weil der Druck weg ist, sondern weil Sie wissen, wo Sie stehen.
06 Formate
Wie wir zusammenarbeiten können.
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem Gespräch, das Sie nichts kostet und aus dem Sie mit einem konkreten Schritt herausgehen. Alles Weitere entscheiden Sie danach.
30 Minuten. Eine erste „Heimat auf Zeit“, ein ehrlicher Blick auf Ihre Lage — und ein konkreter nächster Schritt, den Sie auch dann mitnehmen, wenn wir nicht weiterarbeiten.
Wir bauen Ihre Stakeholder-Karte und definieren den Erfolgsmaßstab. Danach wissen Sie, woran wir arbeiten würden — und ob es passt.
Zwölf Wochen 1:1-Sparring: 8–10 Sessions, alle Artefakte, der Nullpunkt, Pulse-Messung und asynchroner Zugang zwischen den Terminen. Der Rahmen, in dem die Grundlagen liegen.
Sechs Monate, mit Präsenzterminen vor Ort, optionalem Shadowing in Ihren realen Formaten und strukturierten Sponsor-Reviews. Für Mandate mit hoher Sichtbarkeit und hohem Einsatz.
Den Rhythmus bestimmen Sie. Manche alle zwei Wochen, manche alle sechs, manche rufen an, wenn es brennt. Kein Upsell — der natürliche Verlauf, wenn die nächste Phase andere Fragen stellt.
Investition und Rahmenbedingungen machen wir im Pulse Call transparent — passend zu Umfang, Dauer und Kontext. Eine private Beauftragung („Self-Pay“) ist auf Executive-Ebene unkompliziert möglich. Neben dem 1:1-Sparring arbeite ich auch mit Teams: in zweitägigen Workshops zur stärkenorientierten Zusammenarbeit, in modularer Führungskräfteentwicklung und in systemischen Gruppencoachings.
Gespräch auf Augenhöhe — ich sitze, niemand steht
Der Raum als Mitspieler — Licht, Fenster, echte Tische
07 Passung
Sind wir der richtige Fit?
Ich prüfe jedes Mandat vorab. Nicht aus Exklusivität — sondern weil diese Arbeit ohne Ihre eigene Bereitschaft nicht funktioniert.
Passt
- Sie tragen Verantwortung in einer laufenden, hochdynamischen Transformation — Reorg, skaliertes agiles Modell, Post-Merger, ERP- oder KI-Transformation.
- Sie spüren Entscheidungsstau, Eskalationen und das Dilemma, ohne klares Mandat führen zu müssen.
- Sie sind ehrlich genug, sich einzugestehen: So wie bisher reicht es nicht mehr.
- Sie sind bereit, im eigenen Alltag zu experimentieren und Feedback einzuholen — nicht nur zu reflektieren.
Passt nicht
- Sie suchen eine Tippsammlung oder ein Standard-Training.
- „Fix my team“ — Sie möchten das Problem delegieren, ohne eigene Ownership.
- Ein Gespräch soll reichen. Für nachhaltige Veränderung reicht es nicht.
- Es gibt eine verdeckte politische Agenda, die nicht auf den Tisch kommt.
- Akut klinische Themen — hier verweise ich weiter, verlässlich und diskret.
Dr. Martin Friedrich · Der Geograf im System
08 Über mich
Von Kolumbien in den Vorstandsraum.
Bolivien. Kolumbien. Geografie. Und dann — Führung? Der Faden ist weniger zufällig, als er klingt. Ich war früh in Welten unterwegs, die sich grundlegend unterschieden: andere Sprachen, andere Machtstrukturen, andere Arten, Wirklichkeit zu deuten.
Das hat mich etwas gelehrt, das in jedem Vorstandsraum gilt: Menschen können dieselben Worte benutzen und völlig Verschiedenes meinen. Irgendwann habe ich verstanden, dass das komplexeste Gelände keine Landschaft ist. Es sind Organisationen. Deshalb arbeite ich bis heute wie ein Geograf im System — nicht mit der Idee, Menschen umzuprogrammieren, sondern mit dem Anspruch, das Gelände so zu lesen, dass wieder Orientierung möglich wird. Und Fortschritt.
Ich bin nicht der, der Ihnen eine Lösung überreicht. Ich bin der, der neben Ihnen steht, während Sie sie finden — weil alles andere nicht hält, wenn Druck kommt.
09 Projekte
Wo ich gearbeitet habe — konkret.
Ein Auszug aus 25 Jahren: Konzerne, Mittelstand, öffentliche Hand und Plattformen. Immer 1:1 oder in Gruppen, immer an der realen Situation.
BMW Group
Führungskräfteentwicklung und -coaching, Projektleitung mit 15 Trainern im Einsatz. Programme wie „New Leadership“, „Stärken stärken, Potenziale steigern“ und „Be more BMW“, mit Einsätzen in Deutschland, Europa, Amerika und Asien.
Deutsche Bahn
Führungskräfteentwicklung für leitende Angestellte und Einzelcoaching für Manager.
Merck
Management-Teamentwicklungen, Leadership-Transition-Coaching und Einzelcoaching.
Airbus
HR Negotiations nach dem Harvard-Konzept.
Bosch, Continental, Mahle
Interkulturelle Sensibilisierung für leitende Führungskräfte, die ins Ausland entsandt werden.
Bilfinger
Stärkencoaching auf Basis der Gallup-Methode.
Landratsamt Tübingen
Mediation im Kontext eines Regionalentwicklungsplans und Moderation für das Sozialdezernat.
Sharpist, Speexx, Haufe
Einzel- und Teamcoaching auf allen Führungsebenen, online, auf Deutsch und Englisch.
Synk School
Lehrcoach: Ausbildung von European Business Coaches, Stärkenmentoren und Stärkencoaches sowie offene und Inhouse-Seminare.
Weitere Auftraggeber
10 Qualifikationen
Ausbildung, Zertifikate, Methode.
Was hinter der Arbeit steht: akademische Ausbildung, anerkannte Coaching-Zertifizierungen und 25 Jahre Praxis.
Akademische Ausbildung
- Dr. phil.Wirtschafts- und Sozialgeografie, Politikwissenschaft · Universität Tübingen
- Wissenschaftlicher AssistentLehre, Forschung und Exkursionen · Universität Tübingen, 1996–2002
Coaching, Beratung, Mediation
- European Business CoachZertifizierung der Synk School · Mitglied der International Coaching Federation (ICF)
- ICF-PCC-Zertifizierungin Vorbereitung
- Systemischer Berater
- Zertifizierter Mediator
- Hypnosystemische Kommunikation
Stärken und Persönlichkeit
- Gallup Certified Strengths Coach
- Certificate in Authentic LeadershipNaropa University
- Insights Discovery
Agilität
- Professional Scrum Master I (PSM I)Scrum.org, 2017
Werdegang
- 2018 – heuteFreiberuflicher Executive Sparringspartner, Trainer und CoachFührungskräfteentwicklung, Business Coaching, Mediation, interkulturelle Sensibilisierung
- 2010 – 2018SYNK GROUP, Senior ManagerKonzeption und Durchführung von Führungskräftetrainings und Coaching, Lehrcoach für Business Coaching
- 2004 – 2010GEWAND, freiberuflicher Trainer und CoachGemeinsam für Entwicklung im Wandel
- 2002 – 2004ebsoft GmbH, ProjektmanagerSoftwareentwicklung und Vertrieb
- 1996 – 2002Universität Tübingen, wissenschaftlicher AssistentLehre und Forschung
Meine fünf Talente (Gallup)
11 Stimmen
Tiefe ohne Drama.
„Was Martin sagt, hat Hand und Fuß. Er ist unaufgeregt kompetent — und seine Ruhe überträgt sich auf das ganze System.“Senior Leader · Konzern-Mandat
„Er hat die Gabe, uns punktgenau zu unserem Inneren zu führen. Und eine Bildsprache, die komplexe Dynamiken greifbar macht.“Executive Coachee · Leadership-Transition
„Du hörst ausgesprochen aufmerksam und lange zu — und hältst Stille ungewöhnlich lange aus.“Kollegin · Gemeinsames Mandat
„Nach der gemeinsamen Arbeit passt zwischen die Mitarbeitenden des Controlling-Teams kein Blatt Papier mehr.“Team-Transformation · nach der Intervention
Selbsttest
Transition Pulse Check
Fünf Aussagen, zwei Minuten: Wo stehen Sie gerade? Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen. Das Ergebnis ist eine Selbsteinschätzung und ein Anlass für ein Gespräch, kein Gutachten.
12 Häufige Fragen
Was Führungskräfte mich vorher fragen.
Ich habe keine Zeit für ein weiteres Programm.
Das verstehe ich — und genau deshalb arbeiten wir nicht mit Zusatzprogrammen, sondern an dem, was ohnehin gerade passiert. 75 Minuten pro Woche, plus 30–60 Minuten für kleine Experimente in Ihrem realen Alltag. Nicht als Zusatzlast, sondern als Hebelarbeit an den zwei bis drei Situationen, die Sie am meisten Energie kosten.
Das Ziel ist, Zeit freizusetzen: weniger Rework, weniger Abstimmungsschleifen, weniger Entscheidungsstau.
Wie gewährleisten Sie Diskretion in einem politischen Konzernumfeld?
Was zwischen uns besprochen wird, bleibt zwischen uns. Vertraulichkeit ist Standard, untermauert durch ICF-Mitgliedschaft und Mediations-Ausbildung. Feedback-Instrumente wie der Stakeholder-Pulse werden ausschließlich anonymisiert aggregiert.
Ein interner Sponsor sieht genau das, was wir vorab gemeinsam zur Weitergabe freigeben — nicht mehr. Eine privat finanzierte Beauftragung ist unkompliziert möglich.
Wie messen Sie den Effekt?
Wir brauchen mehr als ein gutes Gefühl. Wir messen drei Dinge: Klarheit, Entscheidungsgeschwindigkeit und Verlässlichkeit in Schlüsselbeziehungen. Dafür nutzen wir einen kurzen Selbst-Pulse zu Beginn, in der Mitte und am Ende, ein wöchentliches Decision Log und ein Drei-Fragen-Feedback bei drei bis fünf Schlüsselpersonen.
Sie sehen Trendlinien statt Anekdoten — und haben Daten, wenn Ihr Sponsor fragt.
Wir haben bereits Trainings und Leadership-Programme.
Programme liefern Wissen. Ihr Problem ist aber selten ein Wissensproblem — es ist ein Umsetzungsproblem in Ihrer konkreten Situation, unter realen politischen Bedingungen. Trainings gehen um den Nullpunkt herum, weil sie Wissen geben, bevor der Schmerz kommt. Wir gehen hindurch. Das ist der Unterschied.
Ist das nicht eigentlich ein HR-Thema?
HR kann den Rahmen setzen. Die Wirksamkeit entsteht aber in Ihrem Alltag: in Ihren Entscheidungen, Ihren Gesprächen, Ihrer Rolle. Ich baue genau diese Brücke — nah genug an Ihnen, um wirksam zu sein. Weit genug weg vom System, um ehrlich zu sein.
Was passiert nach zwölf Wochen?
In zwölf Wochen legen wir die Grundlagen: Rolle, Entscheidungslogik, Stakeholder-Beziehungen. Für viele reicht das. Andere bleiben, weil die nächste Phase andere Fragen hat. Dann bestimmen Sie die Abstände. Es gibt keinen Vertrag, der Sie bindet — nur einen Sparringspartner, der Ihren Kontext kennt.
Arbeiten Sie auch mit Teams?
Ja. Neben dem 1:1-Sparring integriere ich das System in zweitägige Teamworkshops zur stärkenorientierten Zusammenarbeit, in modulare Führungskräfteentwicklung über mehrere Monate sowie in systemische Gruppencoachings. Der Maßstab bleibt derselbe: beobachtbares Verhalten, nicht gute Stimmung am letzten Workshoptag.
Wie läuft der Pulse Call ab?
Sie buchen einen Termin und hinterlegen Ihre Telefonnummer, oder Sie schreiben mir und nennen Ihre Situation in einem Satz. Ich rufe Sie zur vereinbarten Zeit an. Wir sprechen 30 Minuten, Sie reden mehr als ich. Am Ende sagen Sie mir, ob ein nächster Schritt Sinn ergibt. Was Sie sagen, bleibt vertraulich.
Kann mein Unternehmen die Kosten tragen?
Ja, in Konzernen ist das üblich. Ob Ihr Unternehmen oder Sie privat investieren, besprechen wir im Pulse Call. Wenn ein Sponsor mitentscheidet, führe ich auf Wunsch ein kurzes Gespräch zu dritt. Ihr Sponsor sieht nur, was wir vorab zur Weitergabe freigeben.
Was, wenn ich nicht weiß, ob es passt?
Dann sage ich Ihnen im Gespräch ehrlich, ob ich der Richtige bin. Wenn nicht, empfehle ich Ihnen einen anderen Weg. Das gehört zu meiner Arbeit.
Nächster Schritt
Ein Gespräch. Dreißig Minuten. Ein konkreter nächster Schritt.
Wir schauen gemeinsam auf Ihre Lage, benennen den größten Blocker und definieren eine Intervention, die Sie nichts kostet außer Aufmerksamkeit. Danach entscheiden Sie, ob wir weiterarbeiten.
Vorab
Sie suchen sich einen freien Termin aus und hinterlegen Ihre Telefonnummer. Mehr ist nicht nötig. Lieber schreiben? Dann genügt ein Satz zu Ihrer Situation.
30 Minuten
Sie sprechen mehr als ich. Ich stelle Fragen, spiegle zurück und sage Ihnen ehrlich, wo ich helfen kann und wo nicht.
Danach
Sie gehen mit einem konkreten nächsten Schritt raus, auch wenn wir nicht weiterarbeiten. Ob es weitergeht, entscheiden Sie. Was Sie sagen, bleibt vertraulich.
Was davon kennen Sie? — optional
„Pulse Call buchen“ führt Sie zur Terminbuchung bei Cal.com (Cal.com, Inc., USA). Dort wählen Sie einen freien Termin und hinterlegen Ihre Telefonnummer, ich rufe Sie an. Bitte tragen Sie dort keine vertraulichen Details ein, die besprechen wir im Gespräch. Der Link „Lieber per E-Mail anfragen“ öffnet Ihr E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht, dabei wird nichts über diese Seite übertragen. Falls sich kein E-Mail-Programm öffnet, nutzen Sie „Text kopieren“ und senden Sie ihn an info@drmartinfriedrich.de. Diskretion und Vertraulichkeit sind selbstverständlich.
Kein Thema ist zu klein. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Situation passt: Schreiben Sie mir einfach — ich denke gern 30 Minuten mit Ihnen laut.